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Wetterprognosen stützen sich auf sogenannte Wettermodelle, welche anhand des aktuellen Zustandes der Atmosphäre weiter in die Zukunft rechnen. Dabei werden Grössen wie beispielsweise Luftdruck, Temperatur und Feuchtigkeit in die Zukunft interpoliert. SF Meteo stehen verschiedene Wettermodelle zur Verfügung. Es ist die grosse Kunst des Prognostikers zu wissen, bei welcher Wetterlage welches Modell die Prozesse am besten berechnen kann. Wetterstationen sind wichtig für das sogenannte Nowcasting, den momentanen Zustand der Atmosphäre, weil sie aktuelle Messdaten liefern. Daraus kann jedoch höchstens für die nächsten paar Stunden eine Prognose abgeleitet werden. Die Stationsdaten haben auf die längerfristigen Prognosen nur einen Einfluss, wenn sie auch in die numerischen Wettermodelle einfliessen. Lediglich Punktprognosen aus Wettermodellen lassen sich mit der Statistik einer Station verbessern. Dieses Verfahren wird MOS (Model Output Statistics) genannt. Die untenstehenden Artikel geben einen Einblick in das weite Feld der numerischen Wettervorhersage. Viel Spass beim Stöbern.
Saisonale Vorhersagen basieren auf Klimamodellen und prognostizieren durchschnittliche Temperaturen und Niederschläge einer Jahreszeit. Neben Klimamodellen runden statistische Daten die Aussagen über die zukünftige Witterung ab. Landwirtschaft, Versicherungsbranchen, Energiewirtschaft und Gesundheitswesen können damit Vorkehrungen treffen und profitieren. Mehr
Meteorologen und Klimaforscher verwenden verschiedene Methoden, weil sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Für die Meteorologen steht die Entwicklung des Wetters, also der Zustand der Atmosphäre in naher Zukunft, im Vordergrund. Dabei sind genaue Zahlen gefragt. Klimaforscher beschäftigen sich mit dem durchschnittlichen Wetter und längerfristigen Prozessen und beschränken sich auf Trendprognosen. Mehr
Wetterstationen tragen nur bedingt zu besseren Wetterprognosen bei, weil sie lediglich einen kleinen Teil der wichtigen Messdaten liefern. Wettervorhersagen werden mit Computermodellen berechnet. Dazu braucht es nicht nur Bodenmesswerte, sondern Messdaten des ganzen dreidimensionalen Raums. Diese Werte werden vor allem aus Satellitenmessungen gewonnen. Mehr








